Sonntag, 30.10.2011
6.11.2011 von admin.
Heute Morgen ging es mit dem Linienbus nach List ins Erlebniszentrum-Naturgewalten Sylt. Hier erwartete uns eine Ausstellung zum anfassen, ausprobieren und mitmachen. Eine Museumsangestellte machte uns mit den Regeln des Museums bekannt und erklärte uns anhand eines Lageplans die Räumlichkeiten. Wir bekamen Kopfhörer ausgehändigt und konnten uns nun in den verschiedenen Erlebnisräumen über Wetterereignisse, Leben in Watt und Dünen, Küstenschutz und erneuerbare Energien informieren. Wir hatten die einzigartige Möglichkeit, die Kräfte der Nordsee verstehen zu lernen, die die Insel Sylt in besonderer Weise geprägt haben und weiter prägen werden. Mit dem Kopfhörer-System konnten wir uns je nach Zeit und Interesse an jeder Hörstation einstöpseln und ganz nach Lust und Laune Texte, Geräusche oder Musik abrufen. So stellte sich jeder eine Führung durch diese Ausstellung ganz individuell zusammen.
Zunächst stärkten wir uns aber erstmal, indem wir unser mitgebrachtes Lunchpaket verspeisten, denn Essen und Trinken war in der Ausstellung natürlich verboten. Die Jacken, Mäntel und Rücksäcke wurden in eine große Kiste abgelegt und ein Schloß sorgte dafür, dass nichts verloren gehen konnte.
Nach zwei Stunden trafen wir uns im Eingangsbereich wieder und einige unserer Chormitglieder waren schon „laaaange fertig“ mit der Ausstellung, andere hatten noch nicht einmal die Hälfte gesehen und wollten noch weiter durch das Museum laufen. Also diskutierten wir kurz und verlängerten die Zeit noch mal um eine halbe Stunde. Für die einen „viiiiel zu lange“, für die anderen „viiiiel zu kurz“. Also ganz normal, alles in Ordnung, es war wie immer.
Nachdem wir uns ein zweites Mal in der Halle getroffen hatten, verließen wir die Ausstellungsräume. Welch ein Glück, das Museum hatte einen Shop und die Choristen konnten endlich das letzte Geld ausgeben. Ein reichhaltiges Angebot an Kuscheltieren, Büchern, Seifen, Marmeladen, Taschen, Schmuck, Geschirr usw.. machte es unseren Chormitgliedern nicht gerade leicht, sich zu entscheiden. Die letzten Mitbringsel wurden erstanden und nun ging es geschlossen nach „Gosch“, die Nördlichste Fischbude Deutschlands. Ob im Sommer oder im Winter; an einem Besuch in dieser Kult-Fischbude kommt kein Sylt-Besucher vorbei.
Die Spezialitäten Scampi vom Grill, Bratfisch, Backfisch und Fischbrötchen wurden mit Appetit verspeist. Danach hieß es wieder mit dem Linienbus zurück zur Jugendherberge, damit wir zum Abendbrot rechtzeitig dort waren. Erstaunlicherweise passte beim Abendessen trotz des Fisches noch Chili-Con-Carne in die Mägen unserer Kids.
Um 19:00 Uhr fand die übliche Abendprobe statt. In der Zwischenzeit bereiteten die Betreuerinnen Gläser mit Zuckerrand und Obst vor, denn am Abend gab es Cocktails für alle. Natürlich ohne Alkohol! Also wurden der Fisch und das Chili noch mit sämtlichen Sorten von Fruchtsäften und Chips angereichert. Aber es ist keinem schlecht geworden, also schien die Kombination in Ordnung zu sein.
Im Probenraum wurde mit Beamer und Laptop ein Kino eingerichtet und der Musical-Film „Amy“ wurde vorgeführt. Dieses Musical wird die Musikschule im nächsten Jahr anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens aufführen. Die größeren Chormitglieder blieben mit den Betreuern gemütlich zusammen sitzen und wie an jedem „Abschiedsabend“ der Chorreisen wurde gesungen. Die Jugendchormitglieder sangen mit sichtlichem Vergnügen die alten Lieder, die sie als Ratinger Spätzchen gesungen haben, die NRW-Hymne wurde geschmettert und ein paar Weihnachtslieder rundeten das Ganze ab. Die 22:00 Uhr-Grenze der Jugendherberge wurde überschritten, aber keiner der anderen Gäste beschwerte sich und es schien auch mal in Ordnung, ein wenig die Regeln zu verletzen und mal länger etwas lauter zu sein. Gegen 23:00 Uhr ging für die Chormitglieder der offizielle Abend zu Ende und sie gingen in ihre Zimmer.
Am nächsten Morgen werden die Koffer gepackt und nach einer Probe geht es dann um 13:25 Uhr wieder zurück nach Ratingen. Das Gepäck voller Muscheln, Krebse und Sand wird es im Zug wohl ein anders riechen als auf der Hinfahrt, aber schließlich waren wir ja auch auf der Insel!!!
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »
Samstag, 29.10.2011
29.10.2011 von admin.
Gestern Morgen trafen wir uns um 09:00 Uhr zur Wattwanderung. Unser Führer (Job) holte uns von der Jugendherberge ab und führte uns durch die Dünen ins Watt.
Zwei Stunden wanderten wir durch den feuchten Sand und dabei erklärte uns Job die Pflanzen, die Gezeiten und die Tiere, die wir fanden. Wir erfuhren, wie Seesterne Muscheln aussaugen, wie Pantoffelschnecken leben und warum Dünen nicht betreten werden dürfen. Die Kids suchten Tiere und Job erklärte uns, was sie gefunden hatten. Valerie fand eine Art Spinne oder Schnecke, die Job noch nie gesehen hatte und daher nicht bestimmen konnte. Zu Forschungszwecken wurde das kleine Tier mitgenommen, aber selbstverständlich haben wir darauf bestanden, das das Tier, falls es noch nicht bekannt ist, auf den Namen Valerie getauft werden muss.
Das Wetter war schön und das machte den Ausflug perfekt. Natürlich musste man durch das noch vorhandene Wasser laufen, in Matschlöcher treten und so wurden nicht nur die Hosen nass.
Nach der Mittagspause wurde wieder in den einzelnen Stimmen geprobt und die SängerInnen, die frei hatten, gingen mit den Betreuern an den Strand. Die Sonne schien, es waren kaum Wolken am Himmel, es wurde sogar richtig warm. So konnten wir mit den Füßen durch das Wasser laufen , Sandburgen bauen, Ball spielen und sogar einen Drachen steigen lassen. Für die anderen Drachen war zu wenig Wind. Alles in allem : ein traumhafter Strandtag.
Die Abendgestaltung verlief zum ersten Mal völlig anders, jede Altersgruppe durfte mit jeweils zwei Betreuern etwas anderes unternehmen.
Die älteren Sängerinnen fuhren mit Herrn Pröm und Herrn Drubel nach Westerland zum Feiern. Die mittleren Choristen hatten den Wunsch geäußert, einmal die berühmte Sansi-Bar zu sehen. Also fuhren sie begleitet von Frau Rosche und Frau Wilke mit dem Bus zur Sansi-Bar. Diese Bar ist auf Wochen ausgebucht, man bekommt nicht einen einzigen Platz abends, aber die Preise hätten wir uns sowieso nicht leisten können. Damit unsere Choristen aber sagen können, sie wären mal in der Sansi-Bar gewesen, besuchten sie die Toiletten, benutzten ausführlich die dort vorhandenen Probe des berühmten Sansi-Bar Parfüms und machten ein paar Fotos.
Bedingung für den abendlichen Besuch der Sansi-Bar war, dass wir zwar mit dem Bus hinfuhren, aber zu Fuß zurück gehen. Die Straße entlang beträgt die Entfernung ca. 5 km zur Jugendherberge, am Strand 7 km. Nachdem wir uns erkundigt hatten, ob das ungefährlich machbar wäre, am Wasser entlang zu gehen, entschieden wir uns für den Strandweg.
Mit Taschenlampen ausgerüstet von einer Sansi-Bar-Parfümwolke umhüllt ging es unter sternenklarem Himmel nach Hause. Das Meer konnte man im Dunkeln zwar nicht genau sehen, aber hören und die Schaumkronen konnten man ab und zu erkennen. Zu Beginn sangen unsere SängerInnen ihre gerade geübten Weihnachtslieder, dann die schon etwas älteren Lieder, aber nach ungefähr 1 km hörten sie zunächst erst mal damit auf. Die beiden Jungens begannen Gruselgeschichten zu erzählen, aber das kam bei den Mädchen gar nicht gut an. Dafür war es dann doch zu dunkel und unheimlich. Durch den Sand zu laufen, war ganz schön anstrengend, aber wir machten uns immer wieder gegenseitig Mut : „Wir schaffen das!“ und als- wir nach fast zwei Stunden wir „unseren“ Heimatstrand erreichten, an dem wir nachmittags gespielt hatten, war der Jubel groß. Sie waren sich einig, das so etwas noch nie einer erlebt hatte und sie den schönsten Abend verbracht hatten. Etwas geschafft und müde, aber zufrieden und stolz ging es dann durch die Dünen zur Jugendherberge.
Die jüngeren Chorkinder hatten mit Frau Drubel und Frau Schlomann gebastelt und gemalt, aber als die beiden anderen Gruppen zurückkamen, waren sie schon im Bett.
Morgen an unserem letzten Tag geht es nach einer Probe ins Naturgewaltenmuseum nach List.
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »
Freitag, 28.10.2011
28.10.2011 von admin.
Die Nacht verlief ruhig, die Sitzschläfer, die in der vorherigen Nacht sogar Klopfgeräusche im Tiefschlaf erzeugen konnten, hatten beschlossen, sich in kleine Hunde zu verwandeln und so konnte man zwischen den Proben immer mal wieder etwas Gebelle hören. Die anderen Bewohner der Jugendherberge nahmen es gelassen und streichelten, nachdem sie angebellt wurden, auch mal den ein oder anderen „Hund“. Das Beste war aber, dass die kleinen Hunde abends ihren Schlaf brauchten und deshalb war schon um 23:00 Uhr gestern Ruhe auf unserem Flur. Es ist schon interessant, was die jüngeren Chorsängerinnen sich immer wieder einfallen lassen, auf der letzten Chorfreizeit in Frankreich waren sie noch Gespenster und abends wurde gespukt.
Der Vormittag verging mit der Gesamtprobe und nachmittags fuhren wir mit dem Bus nach Westerland. Wir hatten das unheimliche „große Glück“, dass einige Stationen nach uns eine Schulklasse den Bus stürmte. Die Betreuer konnten hier mal wieder im direkten Vergleich feststellen, wie lieb unsere Chorkinder sind und dass man sie wirklich überall mit hinnehmen kann, ohne irgendeine Form von Stress oder Ärger. Auch im Rückblick auf die hinter uns liegenden Chorreisen, ist der Ratinger Kinder- und Jugendchor nie irgendwo negativ aufgefallen, im Gegenteil, die Betreuer wurden eher darauf angesprochen, wie diszipliniert und höflich unsere Gruppe sei. Der Chor ist also wirklich ein würdiger Repräsentant für die Stadt Ratingen.
In Westerland angekommen, suchten die Betreuer einen Standort aus, an dem die Choristen zu jeder Zeit die Betreuer finden konnten und nach Austausch der Handynummern durften sie dann in kleinen Gruppen in der Fußgängerzone ihrer Leidenschaft „Shopping“ nachgehen. Dass es bei uns bis auf ein paar Ausnahmen die gleichen Geschäfte gibt, spielte hierbei keine Rolle. Zwei Stunden waren die Gruppen unterwegs, dann trafen wir uns alle bei Leysieffer (bekannt durch ihre „Himmlischen“). Zusammen gingen wir zunächst erst mal Eis essen und dann an den Strand. Der Strand von Westerland ist wunderschön und da wir auch Glück mit dem Wetter hatten, die Sonne kam nämlich am Nachmittag zwischen den Wolken hervor, verbrachten wir hier einige Zeit. Natürlich nicht ohne, dass sich der größte Teil der Chores, nasse Füße und Hosen holten.
Dann ging es zurück zur Bushaltestelle und was für eine Freude, die Schulklasse, die uns auf der Hinfahrt schon begleitet hatte, fuhr auch mit uns zurück.
Nach dem Abendessen wurde geprobt und danach bemalten alle ihre mitgebrachten T-Shirts. Hier entstanden richtige Kunstwerke, die Insel wurde gemalt, Leuchttürme, ganze Wasserlandschaften entstanden und alle T-Shirts waren auf ihre Art und Weise wunderschön.
Hatten wir uns schon nachmittags etwas über die biologischen Kenntnisse (besonders im Bereich der Tierwelt) einiger Betreuer gewundert, die die zahlreichen umherfliegenden großen Vögel am Strand als „Tauben“ bezeichneten, staunten wir bei der T-Shirt-Beurteilung des Chorleiters noch mehr, denn eines der jüngeren Chorkinder hatte eine Insel mit allem, was dazu gehört, gemalt. Das Urteil des Chorleiters fiel sehr positiv aus, er meinte nur, dass der Delfin auf dem Shirt irgendwie nicht so ganz zu Sylt passe. Der Delfin war in Wirklichkeit aber ein Seehund, den man eigentlich auch sehr gut erkennen konnte. Aber da die Tauben in Wirklichkeit ja auch Möwen waren, nahmen die Kids die Sache mit Humor. Morgen früh müssen wir früh aufstehen, denn auf dem Programm für den Vormittag steht eine Wattwanderung.
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »
Donnerstag, 27.10.2011
27.10.2011 von admin.
Nach einer relativ ruhigen Nacht (relativ, wegen unserer Sitzschläfer) begann um 08:30 Uhr der Tag mit dem Frühstück, danach ab 10:00 Uhr die Gesamtprobe.
Das Wetter war heute leider nicht so schön, die Sonne versteckte sich und es fielen sogar vereinzelt ein paar Regentropfen.
Den Vormittag nutzten die Betreuer aus, um die Gegend zu erkunden ausgestattet mit dem Auftrag eine Currywurstbude zu suchen. Da Betreuer immer bemüht sind, die Wünsche der Choristen zu erfüllen, hatte dies natürlich oberste Priorität.
Von der Jugendherberge aus kann man zunächst durch die Dünen wandern, gelangt dann an den Strand und erreicht nach einiger Zeit den Hafen und die „Strandpromenade“ von Hörnum, die zwar recht kurz ist, aber immerhin nur mit Kurkarte betreten werden darf.
Am Hafen sahen wir dann tatsächlich „Willi“, die Seerobbe. Aus großen Augen guckte er uns aus dem Hafenbecken an und genoss offensichtlich die Aufmerksamkeit der Touristen.
Leider fand sich keine Currywurstbude, nur andere Imbiss-Stände. Aber Hörnum verfügt Gott sei Dank in Ortsmitte über ein paar andere Geschäfte, damit wenigstens das Einkaufen am Nachmittag nicht zu kurz kommt.
Am Nachmittag ging wie geplant jeweils eine „Stimme“ mit den Betreuerinnen den erprobten Rundgang. Zum Entsetzen einiger Chormitglieder wurde nämlich die Frage: „Muss man mitgehen?“ mit einem einfachen, aber konsequentem „Ja!“ der Chorleitung beantwortet.
Nachdem die Gruppen dann aber einmal unterwegs waren, fanden eigentlich alle den zweistündigen Rundgang interessant oder zu mindestens „ganz okay“ und nachdem eine Currywurstbude am Nachmittag geöffnet hatte und man sogar die obligatorische Tasche „Sylt“ kaufen konnte, um die Sammlung „Rom“, „Barcelona“, „Paris“ damit zu ergänzen, waren auch die zunächst skeptischen Chormitglieder zufrieden.
Leider hatte „Willi“ beschlossen, nachmittags nicht mehr aufzutauchen, so dass keiner der Chormitglieder Gelegenheit hatte, ihn kennenzulernen. Vielleicht haben wir an einem anderen Tag mehr Glück.
Nach dem Abendessen und der anschließenden einstündigen Chorprobe trafen wir uns alle zu einem Spieleabend und so ging der zweite Tag gemütlich zu Ende. Mal sehen, ob die Nacht auch so gemütlich verläuft.
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »
Mittwoch, 26.10.2011
26.10.2011 von admin.
Wir kamen gestern fast pünktlich (nur 6 Minuten Verspätung) auf Sylt an. Nach ungefähr 1.231 x „Herr Pröm, wann sind wir da?“ (1. Frage nach ca. 5 Minuten Zugfahrt) konnten wir in Westerland den Zug verlassen. Der Zug war bis Hamburg sehr voll, so dass wir froh waren, Plätze reserviert zu haben. Allerdings mussten wir einige Mitreisenden von unseren gebuchten Plätzen vertreiben. Ein Herr war etwas widerspenstig, denn er war der festen Meinung auf „seinem“ Platz 41 zu sitzen. Das stimmte auch, aber wir mussten ihm erst mal erklären, dass ein Zug mehrere Wagen hat und er einfach im falschen Abteil saß. Aber, wie heißt es so schön : „Reisen bildet“!
Ab Hamburg hatten wir den Großraumwagen fast für uns alleine. Auf Sylt angekommen, konnten die Betreuer sich von der langen Zugzeit erholen, in dem sie die Koffer aus dem Zug stemmten. In Düsseldorf hatten wir, Gott sei Dank, einige Väter bzw. Großväter, die uns geholfen haben. An dieser Stelle noch einmal ein „Danke schön“ dafür.
Am Bahnhof auf Sylt wartete der gebuchte Bus auf uns und fuhr uns zur Jugendherberge. Herr Wehrheim, der Herbergsvater, nahm uns freundlich in Empfang, gab uns die Zimmerschlüssel und wir konnten unsere Zimmer und danach die Betten beziehen. Die Zimmerverteilung hatten die Betreuerinnen bereits im Zug geplant und nach den üblichen Diskussionen und anschließendem Tauschen der Zimmer hatte dann jeder seinen idealen Platz gefunden. Die Zimmer befinden sich alle auf einem Flur und das macht die Betreuung natürlich übersichtlich.
Für die Mahlzeiten haben wir einen separaten Raum. Außer uns ist zur Zeit keine andere Gruppe hier, der Rest der Jugendherberge wird von Familien belegt. Herr Wehrheim machte uns nach dem Abendessen mit der Hausordnung vertraut. Anschließend besprach er mit den Betreuern die Aktivitäten der Woche und war sichtlich erstaunt, dass wir einen Großteil der Zeit proben. Wie immer, ist morgens Gesamtchorprobe und nachmittags proben die einzelnen Stimmen. Trotzdem gibt es natürlich Freizeit und einige Ausflüge.
Nach dem Abendessen zogen wir uns alle warme Sachen an und gingen an den Strand. Als wir mit dem Zug über die Nordsee fuhren, war leider gerade Ebbe und wir konnte das Meer kaum sehen. Aber da waren wir uns alle einig, wir mussten noch abends an den Strand zum Meer. Also ließen wir uns den Wind um die Ohren blasen.
Nach der Strandwanderung ging es in die Herberge zurück und Herr Pröm probte noch eine halbe Stunde. Viele der Chormitglieder, hauptsächlich die Älteren, waren von der langen Fahrt müde und begaben sich recht früh zur Ruhe. Die Jüngeren haben ja bekanntlich immerviel mehr Energie und so waren die Bewohner eines der Zimmer noch bis 02:15 Uhr recht aktiv. Herr Pröm bestimmte daher, dass sie heute Morgen alle Tische im Frühstückszimmer abwischen und alle Stühle hochstellen. „Das war absolut ungerecht“, weil eigentlich alle aus dem Zimmer fest geschlafen hatten und nur die Anderen (wer immer auch das sein mag) den Lärm gemacht hatten.
Wie schon oben erwähnt, Reisen bildet und die BetreuerInnen wissen jetzt endlich auch mal, dass nicht nur Pferde und Kühe im Stehen oder Sitzen schlafen, sondern auch Chorkinder aufrecht sitzend im Bett schlafen und sich dabei sogar unterhalten können. Das werden wir allerdings heute Nacht noch einmal überprüfen und später berichten, ob es den sogenannten „Sitzschlaf“ wirklich gibt.
Nach dem Frühstück müssen wir uns für das Mittagessen immer selbst ein Lunchpaket zusammenstellen, denn das warme Essen gibt es in der Jugendherberge abends. Die Frage: „Können wir uns auch eine Curry-Wurst holen?“ konnten wir noch nicht beantworten, weil die Betreuer heute Morgen erst einmal die Gegend um die Jugendherberge herum und die Strecke bis Hörnum besichtigen müssen. Dabei werden wir natürlich besonders auf Curry-Wurstbuden achten.
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
23.10.2011 von admin.
Liebe Tagebuch-Interessierte,
an dieser Stelle können Sie unsere Woche auf Sylt ein wenig miterleben. Wie bei jeder Reise wird täglich ein kleiner Bericht zu lesen sein.
Geschrieben in Sylt | Keine Kommentare »